Sozialstation

Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.

Einsatzorte:

  • Sozialstation St. Klara – Standort Grombühl (Dürrbachau, Gromühl, Versbach, Lindleinsmühle, Unter- und Oberdürrbach)
  • Sozialstation St. Klara – Standort Zellerau (Zellerau, Stadtmitte, Frauenland, Gerbrunn, Rottendorf)
  • Sozialstation St. Totnan (Heidingsfeld, Heuchelhof, Lindelbach, Randersacker, Reichenberg, Rottenbauer, Sanderau, Steinbachtal, Theilheim)

Wir als Pflegeteam wollen Ihnen in Ihrer speziellen Lebenssituation helfen und Sie auf Ihrem Weg zu einem gelingenden, ganzheitlichen und eigenverantwortlichen Leben begleiten.

Unser Ziel ist es, eingeschränkte, kranke und pflegebedürftige Menschen in ihrem Wunsch zu unterstützen, ein Leben solange wie möglich zuhause zu führen.

Neben der Leistungserbringung von Grund- und Behandlungspflege bedeutet zu Pflegen für uns vor allem folgendes:

Wir nehmen uns Zeit für Sie und überlegen gemeinsam mit Ihnen nach Möglichkeiten,den jeweils nächsten Schritt zu gehen.

 

In diesen Orten sind wir für Sie da:

  • 97078 Würzburg-Versbach
  • 97080 Würzburg-Dürrbachau
  • 97080 Würzburg-Grombühl
  • 97080 Würzburg-Lindleinsmühle
  • 97080 Würzburg-Oberdürrbach
  • 97080 Würzburg-Unterdürrbach
  • 97070 Würzburg-Stadtmitte
  • 97082 Würzburg-Zellerau
  • 97074 Würzburg-Frauenland
  • 97218 Gerbrunn
  • 97228 Rottendorf

Kontakt

Pflegedienstleitung

Lea Ziegler
Mail: klara@caritas-wuerzburg.org

St. Klara Standort Grombühl

Teamleitungen (Quartiersbeauftragte)

Andrea Bartel und Sabrina Böckler
Gutenbergstraße 11
97080 Würzburg
Tel.: 0931 386 59-170
Fax: 0931 386 59-179
Mail: klara@caritas-wuerzburg.org

St. Klara Standort Zellerau

Teamleitungen (Quartiersbeauftragte)

Benedict Hottinger und Daniela Bick
Mainaustraße 45a
97082 Würzburg
Tel.: 0931 386 59-160
Fax: 0931 386 59-169
Mail: klara@caritas-wuerzburg.org

In diesen Orten sind wir für Sie da:

  • 97072 Würzburg-Sanderau
  • 97074 Würzburg-Sanderau
  • 97082 Würzburg-Steinbachtal
  • 97084 Würzburg-Heidingsfeld
  • 97084 Würzburg-Heuchelhof
  • 97084 Würzburg-Rottenbauer
  • 97234 Albertshausen
  • 97234 Fuchsstadt
  • 97234 Lindflur
  • 97234 Reichenberg
  • 97234 Uengershausen
  • 97236 Randersacker
  • 97288 Theilheim

Kontakt

Pflegedienstleitung

Felix Kopperger
Berner Straße 33
97084 Würzburg
Tel.: 0931 386 59-150
Fax: 0931 386 59-159
Mail: totnan@caritas-wuerzburg.org

Teamleitungen (Quartiersbeauftragte)

Sylwia Hoffmann und Ramona Mucha
Berner Straße 33
97084 Würzburg
Tel.: 0931 386 59-150
Fax: 0931 386 59-159
Mail: totnan@caritas-wuerzburg.org

Grundpflege

  • kann jeder in Anspruch nehmen
  • Inhalt:
    • Körperpflege,
      z.B. Waschen, Duschen, Toilettengänge, uvm.
    • Mobilität,
      z.B. Ankleiden, Gehen, Treppensteigen, uvm.
    • Ernährung,
      z.B. Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme, Sondenernährung, uvm.
    • Hauswirtschaftliche Dienstleistungen,
      z.B. Besorgungen, Mahlzeiten zubereiten, Reinigung, Wäsche machen, uvm.
  • Finanzierung:
    • bei Pflegegrad: entsprechende Kostenübernahme der Krankenkasse
    • private Kostenübernahme möglich

Behandlungspflege

  • Verschreibung vom Arzt + Genehmigung von Krankenkasse
  • private Inanspruchnahme möglich
  • Inhalte
    z.B. Wundverbandswechsel, Medikamente richten & überwachen, Blutdruckkontrollen, Injektionen, Anziehen von Kompressionsstrümpfen Katheterversorgung, Versorgung von Trachealkanülen uvm.
  • Finanzierung:
    • Krankenkasse übernimmt genehmigte Leistungen
    • private Kostenübernahme möglich

Hauswirtschaftliche Dienstleistungen

  • kann jeder in Anspruch nehmen
  • Inhalte:
    • Besorgungen, Kochen, Spülen, Reinigung, Wäsche machen uvm.

Betreuung

  • jeder kann diese Leistung in Anspruch nehmen
  • Inhalte:
    Spazierengehen, gemeinsam Einkaufen, Gesellschaftsspiele machen, gemeinsame Hausarbeit, Vorlesen
  • Finanzierung:
    • bei Pflegegrad: entsprechende Kostenübernahme der Krankenkasse
    • private Kostenübernahme möglich

Pflegeberatung

  •  verpflichtende Beratung je Pflegegrad:
    • Pflegegrad 1: freiwillige Beratung möglich
    • Pflegegrad 2- 3: halbjährliche verpflichtende Beratung
    • Pflegegrad 4 – 5: vierteljährliche verpflichtende Beratung
  • Ort: bei Ihnen zu Hause

Was ist das Besondere an Caritas-Sozialstationen?

Die Pflege bedürftiger Menschen war jahrhundertelang eine Aufgabe der Kirche und vieler Ordensgemeinschaften. Ihr Rückgang und die Veränderung in der Gesellschaftsstruktur ließen in den 1970er Jahren viele Sozialstationen unter dem Dach der Caritas entstehen. Aus der christlichen Tradition heraus hat die Caritas eine besondere Verantwortung für die Pflege alter und kranker Menschen. Auf diese Erfahrung und Kompetenz können Sie sich verlassen. Pflege ist für uns nicht nur hochqualifizierte und professionelle Betreuung, sondern weitaus mehr:

Geschichte der Sozialstation St. Klara

Bereits im Jahr 1893 entstand die erste Schwesternstation im Stadtteil Grombühl. Ordensfrauen der Kongregation der Erlöserschwestern widmeten sich mit großem Engagement kranken und pflegebedürftigen Menschen. Die Sorge um den Nächsten war und ist ein urchristlicher Auftrag, dem sich auch heute noch unsere Pflegekräfte stellen.

Am 16. Oktober 1987 wurde dann auf Basis der Schwesternstation die Sozialstation St. Franziskus eröffnet. Aus einer damals noch recht kleinen “Zelle” mit anfangs sechs Mitarbeiter/innen, ist mittlerweile ein großer ambulanter Pflegedienst mit ca. 40 Pflegekräften gewachsen.

Nicht nur in Grombühl, sondern auch in den benachbarten Stadtteilen Versbach, Lindleinsmühle und dem gesamten Dürrbachtal sind unsere Pflegekräfte unterwegs.

Von der Gründung im Jahr 1987 bis 30.06.1996 war der Träger der Sozialstation der Caritasverband für die Diözese Würzburg. Vom 01.07.1996 bis zum 31.12.1996 wechselte die Trägerschaft zum Caritasverband für die Stadt Würzburg e.V., der am 01.01.1997 mit dem Caritasverband für den Landkreis Würzburg e.V. zum “Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Würzburg e.V.” fusionierte.

Aus drei “kleinen” Sozialstationen (St. Martin, St. Barbara und St. Vinzenz) wurde am 01.01.2003 die Sozialstation St. Norbert gegründet. Der ambulante Pflegedienst beschäftigt zur Zeit ca. 40 Mitarbeiter/innen.

Die Pflegekräfte sind täglich in den Stadtteilen Stadtmitte, Zellerau und Frauenland unterwegs sowie in den Stadtrandgemeinden Rottendorf und Gerbrunn.

Die Sozialstationen St. Franziskus und St. Norbert wurden zum Jahr 2023 fusioniert und bekam den Namen St. Klara.

Der Träger der Sozialstation ist der Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Würzburg e.V.

Geschichte der Sozialstation St. Totnan

In kleinen Anfängen wurde die Sozialstation 1989 gegründet. Mit nur zwei Mitarbeiterinnen begann die Geschichte der Station im Pfarrhaus von Rottenbauer. Am 06.08.1991 konnten dann die neuen Räume für die Station in der Berner Str. 33 bezogen werden. Mittlerweile beschäftigt der ambulante Pflegedienst ca. 25 Mitarbeiter/innen.

Die Pflegekräfte sind täglich in den Stadtteilen Heidingsfeld, Heuchelhof, Rottenbauer sowie in den Stadtrandgemeinden Randersacker, Fuchsstadt, Reichenberg, Uengershausen, Albertshausen und Lindflur unterwegs.

Der Träger der Sozialstation ist der Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Würzburg e.V. Dieser war am 01.01.1997 aus der Fusion des am 01.10.1985 gegründeten Caritasverbandes für den Landkreis Würzburg e.V. und dem am 11.10.1985 gegründetem Caritasverband für die Stadt Würzburg e.V. entstanden.

„Die Sozialstation St. Rita ist im Jahr 1973 gegründet worden. Sie war die erste Sozialstation in Bayern, die Menschen in ihrer Häuslichkeit pflegte. Die Sozialstation war von der Kongregation der Ritaschwestern mit Anton Vogt als Geschäftsführer aufgebaut worden. Sie war hervorgegangen aus dem Krankenpflegeverein der Pfarrei St. Adalbero und dem von den Ritaschwestern getragenen Krankenpflegeverein für die Pfarreien St. Andreas und St. Bruno.
Am 01. Juli 2016 wechselte die Trägerschaft zur Caritas Pflege und Betreuung gGmbH, die eine 100%ige Tochter des Caritasverbandes für die Stadt und den Landkreis Würzburg e.V. ist.“

„Mit dem 01. Oktober 2021 haben sich die Sozialstationen St. Totnan und St. Rita zu St. Totnan Standort Heuchelhof und Standort Sanderau zusammengeschlossen. Somit läuft die Sozialstation unter dem Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Würzburg e.V.“

Wie finanziert sich ein Pflegedienst?

  • Pflegeversicherung (SGB XI): über die sog. Pflegesachleistungen, die je nach Pflegegrad gewährt werden, rechnen die Pflegedienste in der Regel direkt mit der Pflegekasse ab; verbleibende Kosten können als Eigenanteil (s.u.) beim Pflegebedürftigen verbleiben. Hierzu gehören z.B. Leistungen wie Hilfe bei der Körperpflege oder Hilfe bei der Hauswirtschaft.
  • Krankenversicherung (SGB V) und/oder Zusatzversicherungen: benötigt ein Patient z.B. Hilfe beim Anziehen der Anti-Thrombose-Strümpfe (=“Stützstrümpfe”), so kann diese Leistung über die Krankenkassen bezahlt werden, wenn eine gültige Verordnung des verschreibenden Arztes dem Pflegedienst vorliegt.   
  • Sozialhilfe/Grundsicherung: Bei Bedürftigkeit können zusätzliche finanzielle Unterstützungen über das überörtliche Sozialamt (Bezirk Unterfranken) greifen.​
  • Eigenanteile und Selbstbeteiligungen: Falls die versicherungsmäßigen Leistungen nicht alle Kosten abdecken, bleiben Restbeträge beim Patienten.
  • Kirchliche Unterstützung: Die Kirchengemeinden in unserem Einzugsgebiet finanzieren zum Teil caritative Leistungen der Sozialstation, die nicht von den Pflegekassen finanziert werden.

Wenn Sie unsere ambulante Pflege mit einer Spende unterstützen, tragen Sie dazu bei, dass wir unsere Arbeit bei den Patientinnen und Patienten vor Ort weiterhin zuverlässig und qualifiziert durchführen können.

Ihre Spende hilft pflegerische Angebote, die nicht über einen Kostenträger finanziert werden können,  zu sichern und die Versorgung in unserer Region dauerhaft zu stärken.

Paypal: info@caritas-wuerzburg.org

Alltagsbegleiter*innen

  • Ziele: Entlastung der pflegenden Angehörigen und soziale Teilhabe von Patient*innen
  • Alltagsbegleiter*innen: Sind sog. bürgerschaftlich engagierte Menschen, die sich um Patienten kümmern, die z.B. an Demenz, Parkinson oder psychischen Erkrankungen leiden.
  • Einsatzort: Häuslichkeit des Pflegebedürftigen.
  • Sie betreuen und beschäftigen stundenweise die zu Pflegenden
  • Sie leisten Gesellschaft, übernehmen kleinere Hilfen oder sind einfach nur da, um Sicherheit zu geben.
  • Die Hilfe ist individuell in den Absprachen über Zeit und Inhalt der Betreuung.
  • Pflegerische Leistungen sind bei der Betreuung ausgeschlossen.
  • Die Alltagsbegleiter*innen werden vorab in einer Schulung über u. a. folgende inhaltliche Themen informiert und geschult: Verlust der Gedächtnisfunktionen und seine praktischen Folgen für den Alltag; Krankheitsbild Demenz sowie psychische Erkrankungen wie Depression oder Psychosen und die medizinischen Therapiemöglichkeiten; Zugang in die Erlebniswelt des Erkrankten über Biographiearbeit.
  • Aufwandsentschädigung: die Alltagebegleiter erhalten eine Aufwandsentschädigung
  • Kosten: die aktuellen Kosten sowie welche Möglichkeiten der Refinanzierung über die Pflegeversicherung erfragen Sie bitte unter 0931/38659-107 (Sebastian Bach)