Begegnungsfreizeit Südtirol 2026

„Fahre in die Welt hinaus. Sie ist fantastischer als jeder Traum.“ (Ray Bradbury)

Auch in diesem Jahr veranstaltete der Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Würzburg e.V., in der Zeit vom 06. bis 13. Juni 2026, eine Begegnungsfreizeit in Südtirol. Insgesamt nahmen 43 Teilnehmer, darunter 10 Betreuer an der Fahrt teil. Reiseziel war, wie seit fast 40 Jahren, das Pflerschtal in der Nähe von Sterzing.

Wie in den vergangenen Jahren startete die Gruppe am Samstag um 7 Uhr am ABZ-Heiligkreuz. Ab da begann für alle TN schon der Urlaub. In einem nagelneuen Bus der Fa. HZ- Reisen aus Sommerach fühlte sich jeder sichtlich wohl. Ohne Stau und ganz entspannt erreichten wir unser Ziel im Pflerschtal. Vor dem Abendessen gab es noch genug Zeit zum Koffer auspacken, Gegend erkunden oder Ausruhen.
Den Sonntag diente der Akklimatisierung. Ausschlafen, langes Frühstück, Spaziergänge, Sauna, Schwimmbad. Sowie angebotene Aktivitäten (Spiele, Bewegung, Gesang, Gespräche u.v.m.)
Am Montag fuhren wir ins Pitschtal. Das 23 km lange naturbelassene Pfitschtal reicht von Wiesen hinauf bis zum Pfitscher Joch und somit von 948 Höhenmetern bis auf 2.246 Meter. Eingebettet in dieses wunderbare Bergmassiv genossen wir beim Neuwirt den wunderbaren Blick und ein leckeres Mittagessen.
Der Dienstag stand ganz im Zeichen der Technik. Unser Ziel war Steinach am Brenner. Dort besuchten wir das Infocenter BBT (Brenner Basistunnel). Auf rund 800 m² Ausstellungsfläche ist es das derzeit größte unterirdische Infrastrukturprojekt Europas. Unglaublich was hier bewegt wird.
Da unser Busfahrer auch mal seine Pausen braucht, haben wir am Mittwoch einen Erholungstag eingelegt. Neben den Angeboten, die das Team für die TN bereithielt, sorgte Hotelier Albert Außerhofer und sein Personal für einen wunderbaren Tag, trotz Regen.
Unser Ziel am Donnerstag war Bozen. Eine Stadt in der norditalienischen Provinz Südtirol. Die in einem Tal inmitten hügeliger Weinberge gelegene Stadt gilt als Tor zur Gebirgskette der Dolomiten in den italienischen Alpen. Das schöne Wetter lud zum Bummeln durch die Laubengasse ein.
Am Freitag ging es in das nahe gelegene Örtchen Sterzing, das 15 Kilometer südlich vom Brennerpass liegt. Die zentrale Hauptstraße bietet viele Möglichkeiten zum Einkaufen. So könnten am letzten Reisetag noch einige Mitbringsel besorgt werden.
Samstagfrüh gegen 08:00 Uhr ging es über den Brennerpass wieder Richtung Heimat. Auch hier hatten wir Glück und erreichten ohne Stau wieder unsere Heimat. Eine schöne und ereignisreiche Fahrt ging damit zu Ende.

Ein herzliches Dankeschön geht an das gesamte Betreuerteam die im Vorfeld und vor Ort tatkräftig mitgeholfen haben, gerade auch an die ehrenamtlichen Betreuer, die ihren Urlaub und ihre Freizeit für diese Fahrt opfern.

Herzlichen Dank auch an Pfarrer Stephan Hartmann. Für das zelebrieren der Gottesdienste, die Vorbereitung der geistlichen Impulse, und die Reiseleitung.

 

Andrea Steinruck

20.07.26