30 Jahre Haus der Begegnung [HdB] in Rottendorf

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Rottendorfer Hauses der Begegnung [HdB] luden der Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Würzburg und die Gemeinde Rottendorf am 19. September zum ökumenischen Gottesdienst in die St. Vitus Kirche in Rottendorf ein.

Der katholische Pfarrvikar Manuel Thomas und die evangelische Pfarrerin Henrike Acksteiner feierten in der gut besuchten Kirche einen fröhlich festlichen Gottesdienst mit den Gästen.

Das Haus der Begegnung ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, sich gegenseitig unterstützen, voneinander lernen und gemeinsam gestalten. Die Geschichte des HdB begann 1996 als Seniorenbegegnungsstätte, in den letzten 30 Jahren hat es sich Schritt für Schritt in ein Haus für viele Generationen und unterschiedliche Lebenssituationen entwickelt.

Pfarrerin Henrike Acksteiner betont in ihrer Predigt: „Beziehung überwindet Grenzen. Verbundenheit kann stärker sein als Unterschiede von Generation, Herkunft, Glauben und Lebensgeschichte. Denn Begegnung ist keine Einbahnstraße: Jung und Alt, Hilfesuchende und Helfende brauchen und bereichern einander – seit 30 Jahren schafft das Haus der Begegnung dafür Räume und macht erfahrbar: Zusammen geht was.“

Auch Bürgermeister Roland Schmitt lenkt in seinem Grußwort im Anschluss an den Gottesdienst den Blick auf die Menschen: „Drei Jahrzehnte sind eine lange Zeit. Eine Zeit, in der sich unsere Gemeinde und unsere Gesellschaft verändert haben. Eines ist über all die Jahre gleichgeblieben: Menschen brauchen Orte der Begegnung. Menschen brauchen Gemeinschaft. Und Menschen brauchen das Gefühl, nicht allein zu sein. Genau dafür steht unser Haus der Begegnung!“

Caritas-Geschäftsführer Stefan Weber dankte Bürgermeister Schmitt für 30 Jahre verlässliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Rottendorf und dem Caritasverband.
Auf die Frage, wie wir als Gesellschaft miteinander leben und miteinander umgehen wollen, gibt laut Weber das Haus der Begegnung seit 30 Jahren eine ganz konkrete Antwort: Indem es Menschen zusammenbringt; indem es Teilhabe ermöglicht; indem es Unterschiede aushält und

indem es Menschen nicht allein lässt.

Weber dankte allen Mitarbeiter*innen, die das HdB mit Fachlichkeit, Engagement und persönlicher Nähe gestalten, den ehrenamtlichen Helfer*innen, allen Vereinen, Gruppen und Kooperationspartnern. „Ich wünsche dem Haus der Begegnung für die nächsten 30 Jahre weiterhin den Mut, sich zu verändern, die Offenheit für neue Menschen und Ideen – und vor allem viele gute Begegnungen. Herzlichen Glückwunsch zum 30-jährigen Jubiläum.“

Im Anschluss an Gottesdienst und Grußworte traf man sich noch vor der Kirche zu einem kleinen Sektempfang mit vielen guten Begegnungen.

Jubiläums-Gottesdienst anlässlich 30 Jahre Haus der Begegnung in Rottendorf
Begegnung nach dem Gottesdienst vor der St. Vitus Kirche
von links: Caritas-Fachbereichsleiterin Soziale Arbeit Mirjam Gawenda, HdB-Leiterin Jeannine Viglione, Rottendorfs Bürgermeister Roland Schmitt, Caritas-Geschäftsführer Stefan Weber und HdB-Mitarbeiterin Natalia Rekling | Foto: Claudia Jaspers, Caritas